Daniel Seidl


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Usability im Blog – Wie man Nutzer auf der Seite hält

VON DANIEL SEIDL
/ 2. September 2011 / 1 Kommentar
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Es ist wieder Freitag und wie jeden Freitag ist auch diesmal wieder Webmaster Friday. Diese Woche geht es um das Thema “Usability”, ein Begriff der sehr gerne vor allem inflationär verwendet wird. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Wikipedia übersetzt den Begriff als Benutzerfreundlichkeit und beschreibt wie folgt: “Benutzerfreundlichkeit (auch „Benutzungsfreundlichkeit“) bezeichnet die vom Nutzer erlebte Nutzungsqualität bei der Interaktion mit einem System. Eine besonders einfache, zum Nutzer und seinen Aufgaben passende Bedienung wird dabei als benutzerfreundlich angesehen.” Es geht also primär darum die Inhalte und Funktionen der eigenen Seite derart zu präsentieren, dass der geneigte Leser ohne große Probleme das findet, was er sucht und zugleich auch einfach navigieren kann. Doch wie lässt sich das am Besten umsetzen? Wie wurde das hier auf daniel-seidl.net gelöst und wie kann man so Nutzer auf der Seite halten?

Navigation

Ein sehr wichtiger Punkt der Benutzerfreundlichkeit oder Usability in meinen Augen ist eine gute Navigation, die den Nutzer nicht überfordert und zugleich dorthin bringt, wo er hin möchte. In diesem Blog habe ich mich dazu entschieden, eine horizontale Navigation direkt unter dem Header einzusetzen. Ganz links findet sich die Möglichkeit zwischen den beiden Sprachen des Blogs hin- und herzuwechseln, während daneben die Hauptkategorien des Blogs aufgelistet sind. Fährt man mit der Maus darüber, so klappt ein Menu mit allen dazugehörigen Unterkategorien auf. So gelangt man stets schnell und einfach zu den Artikel, die einen wirklich interessieren. Zusätzlich habe ich mich dafür entschieden eine Monatsarchiv auf der rechten Seite einzurichten. Dies zeigt mir und den Lesern dieses Blogs nicht nur schnell wieviele Artikel in welchem Monat verfasst wurden, sondern lassen auch eine schnelle Navigation zu bestimmten Monaten zu. So kann man sich beispielsweise schnell und einfach die Artikel des letzten Sommers ansehen. Ebenfalls auf der rechten Seite finden sich Links zum RSS-Feed, zu Twitter und zu meinem Google-Account. Das persönliche Bild im Google-Widget dient zusätzlich dazu, dem Blog etwas persönliches zu geben und nicht nur als gesichtlose Person im Hintergrund zu agieren. Ansonsten habe ich die Navigation bewusst einfach und schlicht gehalten, um Leser und Nutzer nicht abzulenken und das Design auf das wesentliche zu beschränken.

Interne Verlinkung

Der Aspekt, der meiner Meinung nach der wichtigste ist und auch dafür sorgt, dass Nutzer nicht nach dem ersten Artikel gleich wieder verschwinden, ist die interne Verlinkung innerhalb des Blogs. Mit dem Plugin Similar Posts sorge ich dafür, dass unter jedem Artikel stets fünf Links zu anderen ähnlichen und vielleicht interessanten Artikeln stehen. Der Nutzer ist also am Ende eines Artikels nicht alleine und verloren und dazu geneigt die Seite zu schließen, sondern erhält Vorschläge wo man denn weiterlesen könnte. Die effektive Zeit, die der Nutzer auf der Seite verbringt, wird damit also verlängert und das mit relativ wenig Aufwand. In meiner einzigen bisherigen Artikelserie, dem Java Game Design Workshop, habe ich mich zudem für eine Liste der bisherigen Artikel am Anfang eines jeden Artikels entschieden. So erhält der Nutzer schnell einen Überblick über den (bisherigen) Umfang der Artikelserie. Am Ende eines jeden Artikels der Serie wurde zudem ein Link zum nächstem Teil der Serie platziert. So wird der Nutzer auch hier an die Hand genommen und muss nicht lange suchen um den nächsten Teil der Serie zu finden. Auch damit bleibt ein Leser potenziell länger auf der Seite.

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Kommentare

  1. 3. September 2011

    stef

    Da lag ich doch mit meiner Einschätzung, was Benutzerfreundlichkeit ist, gar nicht mal schlecht: Hauptsache, der Leser fühlt sich wohl. :)

    Das mit den dafür genutzten Plugins beschreiben habe ich vergessen. Ein paar – wie z.B. Similar Posts – nutze ich ja auch für mehr interne Verlinkung.

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